Amaranth Protein Bites

Amaranth Protein Bites

Zutaten für 8 Bites:

  • 70g gepuffter Amaranth
  • Zwei Eßl. Protein Peanut Butter, Crunchy
  • 30g Veganes Protein Choc Hazelnut
  • Zwei Eßl. Agavendicksaft
  • 50g Xucker Chocolate Drops
  • 100ml Wasser

Zubereitung:

  1. Den Amaranth mit allen Zutaten in eine Schüssel geben und  gut umrühren.
  2. Ist die Masse gleichmäßig verrührt, kann sie in eine Form (z.B Auflaufform) und in Form gedrückt werden. Für 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  3. Die erkaltete Masse in Würfel schneiden und wer möchte mit etwas weiterer flüssiger Schokolade beträufeln.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit <3

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Fragen an eine Mathelehrerin

Mathe-Unterricht, allseits gefürchtet und dennoch von vielen geliebt. In Deutschland steht Mathematik auf Platz zwei der Lieblingsfächer, doch viele würden eher das Gegenteil behauptet. Warum eigentlich? Warum stehen die Meinungen zu dem Fach eigentlich so im Zwiespalt? Und steckt mehr hinter dem Jonglieren mit Zahlen, Grafiken und Buchstaben?

Wir haben uns – passend zum Start der Sommerferien 2017 – mit Frau Biebel, einer Mathematik-Lehrerin der Alfred-Delp-Schule, getroffen, um Antworten für diese Fragen zu finden.

Doch zum Anfang sei gesagt: im Mathematik-Unterricht lernt man mehr als nur Formeln, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag.

 

Abitur – Und jetzt ?

Normale Gedanken eines Abiturienten….

Das schriftliche Abitur liegt nun schon zeitlich wieder etwas zurück und der letzte offizielle Schultag ist ebenfalls geschafft. Mit den Gedanken ist man schon bei den mündlichen Prüfungen, die Mitte Juni anstehen. Spätestens mit dem Abschlusszeugnis in der Hand steht einem endlich die ganze Welt offen. Doch da brennt es einem wie eine Sicherung im Kopf durch, was ist eigentlich nach dem Abitur ?

Diese Frage wird sich jeder früher oder später stellen, ob man es nun möchte oder nicht. Die einen haben schon ihre Pläne in Stein gemeißelt, andere brauchen ein Jahr Auszeit und wieder andere stehen vor einer leeren Leinwand, die es zu bemalen gilt. Die Zeit nach der Schule ist für Jeden von uns eine komplett neue Situation, die wir meistern müssen. Eine Zeit mit neuen Erwartungen, aber auch Pflichten bricht an, die einen möglicherweise bedrücken und verunsichern kann. All die letzen Jahre verbrachte man metaphorisch gesehen in einer Schutzhülle, die einen vor Unannehmlichkeiten der Zukunft beschützte, die jetzt geplatzt ist.

All die Gedanken und Bedenken sind jedoch kein Grund völlig zu verzweifeln. Wir werden unseren Weg gehen, wir werden fallen, wir werden aufstehen, wir werden wachsen, wir werden uns weiter entwicklen. Wir alle haben unser Bestes gegeben, um in eine vielversprechende und erfolgreiche Zukunft zu starten, die wir jetzt erst richtig beginnen.

Schaut positiv in die Zukunft!

Populismus oder: die Sache mit der Meinungsmache

Populismus, ein schönes Wort.

Was ist Populismus?

Der Duden definiert Populismus als eine „von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Masse (…) zu gewinnen“. Also ein lautes Beschweren über die Regierung und ihre Politik mit dem Ziel die Aufmerksamkeit der breiten Menge zu erreichen.

Eine Strategie, die heute überall in der Welt genutzt wird. Seien es die rechtspopulistischen Aussagen der AfD-Politiker zur Flüchtlingsfrage oder ein Bernie Sanders, der sich gegen die Millionäre des Landes äußert, um die amerikanische Mittelschicht als Unterstützung im Wahlkampf zu gewinnen.

Populismus war, ist und wird auch immer präsent in der Politik sein. Es ist nun mal immer noch leichter Worte zu unterstützten, anstatt sie selbst auszusprechen.

„Endlich sagt es mal einer!“

Ein Satz, den man häufig hört. Ja, endlich spricht einer das aus, was alle denken! Ist es nicht so? Nein, nicht ganz richtig. Es ist eher so: endlich spricht einer etwas an und man nickt bekräftigend, weil man nicht weiß, was man sonst tun soll.

Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass die meisten, die bestätigend nicken, wirklich eine Ahnung davon haben, was genau der Mensch da vorne meint und was alles mit dem Thema zu tun hat, das angesprochen oder eher angeprangert wird.

Es ist laut, viele glauben es, also muss es gut sein.

Dieser Gedankengang findet meist unterbewusst statt. Viele würden jetzt widersprechen und versichern, dass sie sich eingehend mit der Politik und dem Thema auseinandergesetzt haben bevor sie zustimmen. Doch sind wir mal ehrlich: wer hat schon Zeit und Lust sich so weit in etwas reinzuarbeiten, bis er sich selbst als Experte bezeichnen kann, der alle Standpunkte betrachtet und sich schlussendlich festgelegt hat?

Es ist nicht schlimm, nicht alles zu wissen, trotzdem sollte man vorsichtig sein, bevor man sich einer Seite anschließt und versucht den „anderen“ durch schlagfertige Argumente den Wind aus den Segeln zu nehmen. Eine Sache, die – genauso wie der Populismus – weit verbreitet ist.

„Wir und die Anderen!“

Es gibt nichts dazwischen. Keine geteilte Meinung, sondern nur zwei Fronten, die sich auf äußerste verbal und manchmal auch physisch bekämpfen, um ihre eigene Meinung durchzusetzen. Eine Art Zweifrontenkrieg, der in dieser Form nicht nötig ist.

Wir haben verlernt zu diskutieren, uns mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen und uns so den eigenen Standpunkt festzulegen.

Meinungen werden gemacht und nicht erschlossen. So geht das schon seit Jahren und trotz, dass der Begriff Meinungsmache existiert und nur allzu gerne benutzt wird, ändert sich nichts.

Über fremde Standpunkte wird die Nase gerümpft, bevor man sie als gefährlich und schlecht bezeichnet, anstatt sie wahrzunehmen und zu reflektieren.

Man muss sie nicht gleich vertreten, doch eine gewisse Toleranz kam man erwarten, egal wie stark das gegen die eigenen Prinzipien verstößt. Jede Meinung ist irgendwie nachvollziehbar, auch wenn sie einem vielleicht nicht gefällt.

Und genau aus diesem Grund sollten wir auch genau den Leuten zuhören, die einen anderen Kurs fahren.

Also warum tun wir es dann nicht? Warum ist diese eine Partei in der Alfred-Delp-Schule egal in welcher Form nicht willkommen?

Die AfD wird kontrovers diskutiert, dennoch ist sie wichtig für die deutsche Parteienlandschaft und somit auch für die zukünftige Politik der Deutschen Bundesrepublik, ob es einem gefallen mag oder nicht.

Trotzdem ist die Abneigung gegen die AfD in der ADS deutlich spürbar: Die Schule soll nicht mit der Partei in einem Satz stehen, auf der Podiumsdiskussion sind die etablierten Parteien anwesend und die AfD, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die einzig greifbaren Argumente gegen die AfD an der Schule wären zum einen die „Schule ohne Rassismus“ als wichtiges Element im Alltag an der Dieburger Schule und zum anderen, dass man die Schüler vor dieser populistischen Meinungsmache schützen müsse.

Das erste ist verständlich. Die AfD ist nun mal rechtspopulistisch. Politiker der Partei äußern sich auf Sozialen Medien feindlich gegenüber Minderheiten. Als antirassistische Schule muss man sich davon distanzieren.

Doch beim zweiten Argument stellt sich die Frage, ob diese Maßnahme wirklich so gut ist, wenn man bedenkt, dass man mit der Missbilligung einer solchen Partei ebenfalls Einfluss auf die politische Meinungsbildung der Schüler nimmt. Egal wie gut man es auch meinen mag, die Schüler sollen doch selbst einen politischen Standpunkt finden. Zumindest arbeitete man doch bisher darauf hin. Schüler sollen die eigenen Meinungen, durch das abwägen der Pro und Contra-Argumente, erschließen lernen, ein Weg, den man tagtäglich in Form von Erörterung – mehr oder weniger – ordentlich auf leeren Blättern notiert.

Und genau dieses Erörtern geht doch nur, wenn man alle Seiten kennenlernt und genug Informationen hat, um sich auf die für einen persönlich richtige Seite festzulegen.

Ist es also letztendlich nicht wichtiger, dass junge Menschen in Kontakt mit Populismus geraten, um ihn zu erkennen?

Schlussendlich ist wohl zu fragen, was wichtiger ist: die Schüler vor „falschem“ Gedankengut von vorneherein zu schützen oder ihnen zu zeigen, wie sie sich schützen können?

Warum wir mit der AfD reden müssen

Die „Alternative für Deutschland“, wie sie sich selbst nennen, sind offen nationalkonservativ, gar rechtspopulistisch eingestellt. Mein Gespräch mit einer ihrer Vertreter wurde nach der Veröffentlichung von einigen kritisiert. Die Alfred Delp Schule dürfe nicht in einem Atemzug mit der AfD genannt werden. Es wurde gemutmaßt, Schüler würden Wahlkampf für diese Partei betreiben und wollen nun auch den Rest der scheinbar leichtgläubigen Schülerschaft mitreißen.

Es ist unbestreitbar wichtig Kritik zu äußern. Diese sollte aber auf dem Fundament der Information stehen.
Ich wusste, dass es riskant ist, einen Politiker einzuladen, der offen Teil einer rechtspopulistischen Partei ist.
Wie verhindere ich, dass die Plattform, die ich biete, als Möglichkeit genutzt wird, um zu leugnen und sich als den besorgten Retter der Nation darzustellen? Ich habe versucht, mich so gut wie möglich vorzubereiten, Aussagen und Standpunkte zu finden, die sich nicht relativieren lassen.
Ich hätte bessere Fragen stellen, umfangender recherchieren, an anderen Stellen nachhaken können.

Sicher.

An dem Tag des Interviews aber, trat kein flammenwerfender Dämon mit eingebranntem Hakenkreuz auf der Stirn durch die Tür. Stattdessen begrüßte mich eine nett lächelnde, zierliche Frau, die mir freundlich die Hand schüttelte.
Eine Frau wie ich sie schon oft gesehen hatte.
In der Kassenschlange bei Aldi, in der Nachbarschaft, im Restaurant am Nebentisch.
Sie ist Vertreterin einer Partei, die mir Angst macht.
Sie ist Vertreterin einer Partei, die mir und meinen Freunden Rechte nehmen will.
Ich musste mit dieser Frau reden, versuchen sie zu verstehen.
Deshalb entstand ein Gespräch, das alles andere als unkritisch war.
Wir haben über vierzig Minuten miteinander gesprochen. Lange nach dem verabschiedenden Händedruck am Haupteingang der Schule, habe ich darüber nachgedacht, was Bärbel van Dijk in dieser Dreiviertelstunde gesagt hat. Vielleicht, so hoffe ich, tut sie das auch.
Ich glaube, es ist in der heutigen Zeit enorm wichtig, miteinander zu sprechen. Wir leben in Blasen, hermetisch abgeriegelten Mikrokosmen. Wir sind uns sehr sicher, die Wahrheit für uns gepachtet zu haben. Und auch wenn wir uns als tolerant und fortschrittlich beschreiben, grenzen wir aus. Sorgfältig selektieren wir den Inhalt unserer persönlichen Blase.
Zu schnell wird kategorisiert in „Uns“ und „Die“.
Uns, die demokratieliebenden Deutschen und Die, die dummen Trump wählendenden Amerikanern.
Uns, die Bildungsbürger und Die, die rassistischen AfD Wählern. Es reicht nicht mehr zu wählen und total liberal zu sein, um unsere Demokratie zu schützen. Wir müssen offen sein. Wir müssen auf die Ausländerfeinde, Schwulenhasser und Demagogen zugehen, sie aufnehmen. Das heißt nicht, dass wir ihre Meinung annehmen sollen, vielmehr ist es unsere Aufgabe, eine Alternative aufzuzeigen. Wenn wir das nicht tun, geben wir auf, woran wir glauben. Schließlich werden wir merken, dass unsere Arroganz nicht nur falsch, sondern vernichtend war. Aber dann ist es zu spät. Dann nämlich wird Europa ein anderes sein. Marine Le Pen, Norbert Hofer, Frauke Petry, Geert Wilders und die gerade erstarkenden rechtsextremen Parteien in Polen, Dänemark, Griechenland, Norwegen, Ungarn, Italien, Belgien, Finnland und Großbritannien werden es bis zur Unkenntlichkeit entstellt haben.
Es mag wahnsinnig pathetisch klingen und ist vielleicht naiv. Trotzdem glaube ich, dass unsere wichtigste Waffe der Verstand ist. Wenn wir diesen nutzen, um einsichtig, tolerant und frei zu sein, frei zu bleiben, dann haben wir eine Chance.

Was genau ist eigentlich eine Schülerzeitung?

Und plötzlich ist sie da, eine Zeitung für Schüler von Schülern an der Alfred-Delp-Schule!

Doch, was bringt sie? Seriöse Berichte über Politik und Wirtschaft? Sportartikel? Reporte über Lehrer? Unsinniges oder weniger Unsinniges, das sich mit und ohne Filter aus den Köpfen von Schülern auf ein Blatt (beziehungsweise ein Worddokument) ergießt?

Man kann es nicht sagen, man kann es nicht sagen. Vielleicht ein bisschen von allem, vielleicht aber auch etwas ganz Anderes. Alles im Allem wird es um die Schule und die Interessen derer gehen, die sich fast jeden Morgen frühestens um 15 Minuten vor 8 Uhr in den Unterricht der Alfred-Delp-Schule quälen. So viel ist schon mal sicher.

Doch, was genau ist eigentlich so eine Schülerzeitung im Allgemeinen?

Eine Schülerzeitung ist eine Zeitschrift, die Schüler für Schüler machen. (…) In der Schülerzeitung können Schüler im Sinne des Grundgesetzes ihre Meinung frei äußern.

(Quelle: wikipedia.org/wiki/Schülerzeitung; 01.11.2016, 20.35 Uhr)

Also nur eine Plattform, um die eigene Meinung frei äußern zu können?

Eine recht schwache Funktion einer Zeitung, wenn man bedenkt, dass jeder, laut Grundgesetz, seine Meinung frei und offen äußern könnte… Sei es in einem offenen Brief, einem YouTube-Video oder bei einer Rede in der Fußgängerzone der nächsten Großstadt (oder in unserem Fall eher im Atrium der Schule). Aber dieses ‚könnte’ ist gerade das größte Problem. Nicht jeder will den Aufwand betreiben seine Meinung – einem Marktschreier gleich – öffentlich zu präsentieren, mit der Gefahr in eine unangenehme direkte Diskussion mit einer Person, die einen anderen Standpunkt vertritt, zu geraten.

„Nein, unnötiger Stress im ohnehin schon überfüllten Alltag“, denkt sich da wohl so mancher.

Trotzdem ist und bleibt es wichtig, einen Standpunkt zu vertreten und diesen auch mal öffentlich zu äußern. Was ist da nicht schöner, als ein Medium, das es einem erlaubt, sich – ohne den anschließenden Verlust der Sprechfähigkeit – über ein Thema auszulassen? Gepriesen sei das Internet und seine Möglichkeiten, wie die Erstellung einer digitalen Schülerzeitung, in der jeder Schüler (vielleicht auch Lehrer?) der Alfred-Delp-Schule Dieburg, der das Bedürfnis verspürt, seine Ansichten und kreativen Ideen in Textform publik zu machen, dies auch tun kann!

Zusammengefasst in einen Satz, weil auf den Punkt zu kommen im Schulalltag so wichtig ist: Du, der dies liest und Schüler oder Angestellter der ADS bist, hast von nun an die Möglichkeit, mit Artikeln, Geschichten, Gedichten, Ideen, Rezepten oder Überlebenstipps für den Schulalltag an dieser Schülerzeitung mitzuwirken.