Halogenkohlenwasserstoffe –- Antonia und Michelle

Ode an die Chemie

Wir sitzen hier im Chemie-Unterricht,

Doch den Leistungskurs verstehen wir nicht.

Was ist denn bitte diese Stoffchemie?

ich glaub das können wir nie…

 

Oder diese Halogenalkane,

denn darauf stellt sich die Frage,

was ist das überhaupt?

 

Fluorchlorkohlenwasserstoff

sind die einzigen davon.

Doch es gibt noch Brom und Iod,

das weiß doch jeder Idiot.

 

Auf jeden Fall werden die FCKWs zerlegt,

von der UV-Strahlung ja genauso geht’s!

 

So kommt die Reaktion zustande,

von Ozon und Halogenen der ganzen Bande.

 

Jedoch wird die Ozonkonzentration so gering,

dass man schon von einem Ozonloch spricht,

ist das nicht ein Ding?!

 

Aber Ozon wie ist das überhaupt?

es ist aus 3 Atomen aufgebaut.

Also hat man 3 Sauerstoff,

da greift man sich ja an den Kopf.

 

Aber nun zurück,

aber nur ein Stück,

denn da kommt die radikale Substitution,

in Gang gesetzt zum Beispiel mit Brom.

 

Im Schatten verborgen ohne Problem,

doch im Licht kann man es nun sehn,

wie die Farbe sich verändern kann,

man sehe sich nur die Reaktionsgleichung an.

 

Ob Mathe, Physik oder Biologie,

unser Lieblingsfach bleibt die Chemie.

Denn obwohl man manchmal nichts kapiert,

Ist am Ende immer was passiert.

 

Und kommt es mal zum großen Knall,

ist voll egal!

Hauptsache Schutzbrille an.

Denn außer Kratzer kann doch nichts geschehn,

außer man verschüttet etwas Arsen.

 

Die Ode an die Chemie meine Freunde,

ja genau das feiern wir heute.

 

Reaktionen der Kohlenwasserstoffe – Ines, Björn & Robin

Schwarze Kleidung hat der Peter,

denn er ist der Schornsteinfeger.

Von oben kommt ein schöner Gruß,

es ist der Peter voller Ruß.

Jetzt wisst ihr was den Peter juckt,

beim Verbrennen von Alkanen gibt es nicht nur ein Produkt.

Kohlenstoff, CO und CO2,

Wasser ist sowieso immer dabei.

Vorbei kommt seine Kundin Anke;

Lacht ihn aus, dort in der Pampe.

„Sei doch mal ein bisschen netter,

ich bin schließlich dein Lebensretter.

Ist zu wenig Sauerstoff vorhanden,

setzt sich der Kohlenstoff in die Schornsteinkanten.

Es entstehen nicht nur giftige Dämpfe,

sondern ab und zu auch große Brände.

Zündest du den Kamin jetzt an,

steht dein ganzes Haus in Flammen!“

„Heftiger Dank sei dir gewährt,

du hast den Schornstein blank gekehrt.“

„Doch schauen wir uns die Heizung an,

ein Ort an dem viel passieren kann.

Enthalten sind Methan, Ethan, Propan und Butan,

allesamt ein gasförmiges Alkan.

Fügt man jetzt noch Sauerstoff und Hitze hinzu,

haben die Gase keine Ruh.

Die Reaktion fängt an,

die Alkane werden verbrannt.

Hast du dann auch noch Glück,

bleiben nur CO2 und Wasser zurück.

Ansonsten entsteht CO,

ich nenne es dein tödliches Fiasko.“

„Aber Peter was ich mich frage,

was ist die Halogenierung der Alkane?“

„Anke das weiß doch jeder Bischof im Dom,

Licht spaltet elementares Fluor oder Brom.

Dabei kommt heraus, überleg einmal,

zwei Hälften, je ein Fluor- oder Bromradikal.

Die Kettenreaktion wird gestartet,

was man so nicht erwartet.

Doch es wird noch viel brutaler,

…ein Radikal entreißt dem Andern den Bindungspartner.

Dadurch wird das betroffene Molekül nun mal,

…geradewegs selbst zum Radikal.

Atome und Radikale,

binden sich nun mehrere Male.

Abgebrochen wird hier nicht,

erst wenn Gleiches auf Gleiches trifft.“

 

 

Zwischenmolekulare Kräfte – Franziska, Charlotte, Daniel

Für die Bindung ja,

sind die zwischenmolekularen Kräfte da.

Von ihnen gibt es drei,

so bleibt kein Molekül mehr frei.

 

Die Schwächsten sind per Zufall da,

benannt sind sie nach Van der Waal.

Die Moleküle ziehen sich dabei an,

obwohl dort keins polar sein kann.

Je größer die Fläche ist,

desto größer man die Kraft auch misst.

Und dies kann man auch zeigen

indem die Siedepunkte steigen.

 

In zwischenmolekularen Wirkungen sind auch

Wasserstoffbrückenbindungen in Gebrauch.

Bei Wasserstoffbrückenbindungen wirken ja

sehr starke Anziehungskräfte na klar.

Die Wasserstoffatome binden mit

stark elektronegativen Atomen was ein Hit.

Daraus folgt hier ganz klar

diese Atombindung ist besonders stark polar.

Die Partialladung vom H-Atom ist positiv

und somit die Ladung des gebundenen Atoms negativ.

In kurzkettigen Alkanolen wirken diese Kräfte

über H- und O-Atom mit freiem Elektronenpaar so steht es im Hefte.
Polar und unpolar

der Unterschied ist doch sonnenklar.

Im Grund entstehen sie beide gleich,

durch Ladungsverschiebung in Atomgruppen, ist das nicht voll hilfreich?

Eine Bindung von getrennten Ladungsschwerpunkten befindet sich nun da,

so ist eine Atomgruppe nicht mehr elektrisch-neutral.

Das Messen, dass ist super leicht,

das übt man schon im Kinderkreis.

Bei 0,5 das ist doch jedem klar,

weiß man der Stoff ist nicht polar.

Polar kann er ab über 0,5 erst sein

und bleibt es bis 1,7 allgemein.

 

 

Isomerie: – Max, Joshua, Alex

Ihr befragt uns wegen Isomerie?
Ihr denkt das versteht ihr nie?
Aber Leute, es gibt schlimmere Dinge
Sogar in der Chemie
Isomerie, das ist ganz leicht
Redet doch net alle so ein dummen Scheiß
Bei Butan zum Beispiel,
Räumlich unterschiedlich aufgebaut,
Aber wasserstoff und Kohlenstoff ist darin gleich viel
In der Isomerie hat die Strukturformel das Sagen
Wo etwas hängt und hingehört
Der Stoff hat nichts zu beklagen
Denn alles, was es hat, geht nicht fort
Alles bleibt da
Doch was ist nun anders?
Der Stoff ist nicht ganz, wie es war
Es ist nun besonders
Eine andere Struktur es jetzt hat
Und eine neue Funktion es bekam.
Nun ist es nicht mehr privat.
Mühsam zu lernen wird arm.
Nun kommen wir zur Nomenklatur
Und ihr fragt euch: was ist das nur?
Das ist die Namensgebung
Zu lernen ganz leicht
Ohne Tortur
Ob Doppel oder Dreifach
Das ist ganz einfach
Der Wasserstoff wird dezimiert
Und somit wird die Bindung produziert.

Die 3 A’s – Daniela und Lydia

Alkane, Alkene, Alkine

fahren nicht auf derselben Schiene.

Sie sind zwar alle Kohlenwasserstoffe,

den Unterschied kennt ihr aber bald, so wie ich hoffe.

Alle haben ihre eigene Form,

das macht den Unterschied ganz enorm.

Alkane fühlen sich wohl im Tetraeder,

Alkene habens planar einfach bequemer.

Alkine sind linear ganz gut bedient,

so hat sich auch jeder seine eigene Form verdient.

Um jetzt noch einen drauf zu setzen,

wollen wir euch noch trans und cis um die Ohren metzen.

Trans entsteht in der bösen Margarine,

wo der Substituent sich des Kohlenstoffs bediene.

Im Modell stehen sich diese gegenüber,

deswegen geht die Siedezeit langsamer vorüber.

Voll Stolz steht das cis-Isomer,

denn es gibt mehr für die Gesundheit her.

Die Fremdlinge gesellen sich nebeneinander,

doch drücken sich wieder auseinander.

Das Element ist aber schlau,

und macht einen Zick Zack Bau.

Nur noch mal zur Erinnerung,

der Tetraeder war ein Viererbund.

Mit dem Winkel 109 Grad,

ist er ganz schön gut begabt.

Zum Schluss müsst ihr euch noch merken,

dass Alkane mit Einfachbindungen verkehren.

Alkene mögen den Doppelbund,

und zuletzt für eure Kund:

Werden wir euch sagen,

Dass Alkine Dreifachbindumgem vertragen.

Für die euch nun bekannten Formen,

wird immer das VSEPR sorgen.

Denn es hält die Regel fest,

das ein Elektron das andere wegpresst.

Und jetzt hätten wir’s fast vergessen,

doch das Kultusministerium Hessen

kann sich nicht entscheiden

und lässt die Schüler wieder leiden,

denn nun müssen wir wissen

dass sich trans und cis verpissen.

E und Z sind jetzt ganz neu,

habt jedoch keine Scheu!

War das jetzt schon alles?

Tatsächlich, das ist doch nur Banales!

 

 

 

Petrochemie- Erdöl + Verarbeitung – Jenny, Dominik, Jacqueline

Was war

denn das für ein großer Knall
große Dinos lebten überall.

Nun lag die Welt im tiefen Schlaf
und die Dinos sanken tief ins Gras.

Das Plankton im Meer hatte es auch schwer,
es starb und versank in der Tiefe wo man es lang ließe

In Millionen Jahren unter dem schweren Stein,
wollten sie nicht länger nur Plankton sein.

Es entwickelten sich zu einer schwarzen Schicht,
weit entfernt vom Tageslicht.

Bis die Menschen es entdeckten
und große Maschinen in den Boden steckten.

Und das Plankton wurde hochgezerrt,
von den Menschen in einen Ofen gesperrt.

Ein neuer Rohstoff in der Chemie entstand,
von allen Menschen nur Erdöl genannt.

Gesucht wurde nach dem dunklen Phänomen,
auf Meeren, Land und vielen Seen.

Am Anfang kommt es von alleine raus,
danach Pumpen es die Menschen aus.

Durch die neue Erfindung „Fraktionierte Destillation“,
wird das Erdöl getrennt, so schnell geht das schon.

Das Erdöl macht sich weiter auf den Weg,
in einen Turm, der hoffentlich gerade steht.

Nun schauen wir uns das Öl mal näher an,
was man daraus wohl alles machen kann.

Wir sehen viele lange Ketten,
die könnten wir doch mal Cracken.

Welch großartiger Prozess dort entsteht,
lange Kohlenwasserstoff-Moleküle in kürzere zerlegt.

Doch stehen wir heute vor einem neuen Problem,
denn das Erdöl wird uns bald ausgehen.

Zu viel Erdöl wurde aus dem Boden gepumpt,
sodass die Maschine schon bald verstummt.