Jenny Treibel – Eine Lektüre aus der Sicht eines Schülers

 

Jenny Treibel, ein Roman, der ungefähr zur Zeit Bismarcks spielt, anno 1890. Geschrieben von Theodor Fontane, einem deutschen Schriftsteller des Realismus, und mit circa 210 Seiten eine der längeren Lektüren des Deutschunterrichts.

Alleine diese Länge ist mehr als demotivierend für den allgemeinen Schüler der Q2, aber was sein muss, muss nun mal sein und „Humoristisch, satirisch, gesellschaftskritisch“ klingt doch für den Anfang gar nicht mal so schlecht, oder?

Diese kleine Hoffnung und das winzige bisschen Interesse mögen aber auch leicht enttäuscht werden. Während die letzten Lektüren (überwiegend von den leicht geistesgestörten Autoren der Romantik), hauptsächlich ihre Hauptcharaktere mit möglichst naturnahen Ausschweifungen und Metaphern immer mehr in Wahnsinn, Dunkelheit und den Tod treiben, glänzt Fontane mit seiner an Langeweile angrenzenden Banalität des Lebens der Bourgeoise.

Es gleicht einem Schock, wenn man, nach Monaten des Metaphern-Entschlüsselns, ein Buch vorgelegt bekommt, das man als ein überaus detailgetreues Drehbuch einer besonders langweiligen Staffel einer Dailysoap á la „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ beschreiben kann. Er liebt sie, sie nutzt ihn aus. Ein anderer Typ liebt sie ebenfalls, sie ist aber am Geld des ersten Kerls interessiert. Die Mutter vom ersten der beiden Verehrer mag die Angebetete des Sohnes nicht, weil sie sie für hinterhältig und geldgierig hält, aber selbst ist die gute, alte Frau auch nicht unbedingt besser mit ihrem Interesse an materialistischen Dingen und ihrem Status.

Zusammengefasst: Die Lektüre ist genauso ermüdend wie ihre Vorgänger, die man gezwungenermaßen im Zuge des Unterrichts lesen muss. Der Unterschied bei Jenny Treibel ist nur, dass man nicht das Gefühl bekommt, ein wichtiges Detail in der Flut aus Text zu verpassen, wenn man mal 5 Seiten überspringt.

Alles im allen ist es kein Wunder, dass nur mit einigen Kniffen die vollen 210 Seiten durchgehalten werden können. Sei es ein Wecker, der alle fünf Minuten klingelt, um das immer wieder neu aufkommende Delirium beim Lesen zu vertreiben oder das übertriebene, bildliche Vorstellen, während man sich durch den Text und die seitenlange Monologe der Charaktere quält, in denen sich ausschweifend über Krabben und andere Meeresfrüchte ausgelassen wird. (Ich scherze nicht bei diesem Beispiel. Leider.) Die zweite Variante ist vergleichbar mit dem Schauen einer Dailysoap, nur kopflastiger (wenn man es so formulieren will).

Im Endeffekt lässt sich also sagen, dass tatsächlich viel Humor beim Lesen erfordert wird, da liegt der Klappentext keineswegs falsch. Jedoch stellt sich hierbei nur die Frage, woher diese große Aufbietung an Humor kommt. Ist es vom Buch selbst? Oder ein Lektüreschlüssel, welcher Fontanes raffinierten Witz im Nachhinein und im modernen Deutsch erklärt? Oder ist es im Endeffekt, der an Verzweiflung grenzende Galgenhumor, den sich der Schüler aufzwingt, um die Lektüre irgendwie durchzuhalten?

Das muss wohl jeder selbst herausfinden und vielleicht ist alles auch gar nicht mehr so schlimm, wenn man sich vor Augen hält, dass man jedes Wort in dem Buch nur mindestens einmal gelesen haben muss, um auf das Deutschabitur vorbereitet zu sein.

Abitur – Und jetzt ?

Normale Gedanken eines Abiturienten….

Das schriftliche Abitur liegt nun schon zeitlich wieder etwas zurück und der letzte offizielle Schultag ist ebenfalls geschafft. Mit den Gedanken ist man schon bei den mündlichen Prüfungen, die Mitte Juni anstehen. Spätestens mit dem Abschlusszeugnis in der Hand steht einem endlich die ganze Welt offen. Doch da brennt es einem wie eine Sicherung im Kopf durch, was ist eigentlich nach dem Abitur ?

Diese Frage wird sich jeder früher oder später stellen, ob man es nun möchte oder nicht. Die einen haben schon ihre Pläne in Stein gemeißelt, andere brauchen ein Jahr Auszeit und wieder andere stehen vor einer leeren Leinwand, die es zu bemalen gilt. Die Zeit nach der Schule ist für Jeden von uns eine komplett neue Situation, die wir meistern müssen. Eine Zeit mit neuen Erwartungen, aber auch Pflichten bricht an, die einen möglicherweise bedrücken und verunsichern kann. All die letzen Jahre verbrachte man metaphorisch gesehen in einer Schutzhülle, die einen vor Unannehmlichkeiten der Zukunft beschützte, die jetzt geplatzt ist.

All die Gedanken und Bedenken sind jedoch kein Grund völlig zu verzweifeln. Wir werden unseren Weg gehen, wir werden fallen, wir werden aufstehen, wir werden wachsen, wir werden uns weiter entwicklen. Wir alle haben unser Bestes gegeben, um in eine vielversprechende und erfolgreiche Zukunft zu starten, die wir jetzt erst richtig beginnen.

Schaut positiv in die Zukunft!

Music was my first love…

Music was my first love….and it will be my last,
Music of the future and music of the past

Diese Textzeilen aus John Miles Klassiker „Music“ passen zum musikalischen Abend, der am Donnerstag, den 11. Mai an der Alfred-Delp-Schule in Dieburg stattgefunden hat.

Die Liebe zur Musik war sowohl auf Seiten der mitwirkenden Schülerinnen und Schülern als auch auf Seiten der beiden Musiklehrerinnen Frau Schneider und Frau Müller, die dieses Schulkonzert initiiert haben, spürbar. Der Musikkurs der Jahrgangsstufe Q2 (Leitung Frau Schneider), der Musik-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q4 sowie die Stimmbildungs-AG (beide unter der Leitung von Frau Müller) zauberten, trotz Abitur- oder Klausurenstress, ein kurzweiliges und buntes Programm rund um die Noten. So konnten sich die Zuhörer von Brahms bis One Republic inspirieren lassen. Neben zahlreichen Ensemble-Darbietungen standen auch Solisten im Rampenlicht. Schade, dass die zahlreichen Stunden des Übens, des Texte und Partituren Auswendiglernens sowie des Stimmeölens nicht noch mehr Menschen in die Aula der Schule lockte.

Es folgen einige Impressionen des Schulkonzertes:

Musikkurs Q2 Schneider
Den Abend eröffnet hat der Musikkurs Q2 mit den Liedern:
„Hallelujah“ (Leonhard Cohen),
„Never give up“ (Sia),
„Griechischer Wein“ (Udo Jürgens)

Im Anschluss luden drei Solisten am Klavier die Zuhörer zum Träumen ein:

Sofie Vogel
Sophie Vogel mit „Goodbye“ von A.P.Kaczmarek
Isabelle Wistuba
Isabelle Wistuba mit „Primavera“ von Ludovico Einaudi

Johannes
Johannes Scharna mit „Una Mattina“ von Ludovico Einaudi
und der Titelmusik aus dem Film „Forrest Gump“ (Alan Silvestri)

Den ersten Teil beendete die Stimmbildungs-AG. Auch nach der Pause durften die Mädchen und der Junge ihr Können noch einmal zeigen:

Stimmbildung
Zu hören war von ihnen:
„Halleluja“ (K. Oshrat / S. Orr),
„Amazing Grace“ (John Newton, Susanne Müller),
„The Rose“ (A. McBroom, Norbert Müller),
„We are marching“ (Zulu Song, Doreen Rao),
„Yesterday“ (J. Lennon, P. McCartney)

 

Nach der Pause zeigte der Musik-LK von Frau Müller, was sie in den letzten beiden Jahren gelernt haben.

LK Q4
Ihr Lied des Abends war:
„Cups“ von T. und M.A. Carter, L. Gerstein

 

Auch im zweiten Teil des Schulkonzertes durften Solistinnen ihre musikalischen Fähigkeiten zeigen.

Jasmin
Den Anfang machte Jasmin Fritsch. Sie spielte den Klassiker von Simon & Garfunkel „The Sound of Silence“ mit der Querflöte.

Am Ende ihrer Schulllaufbahn können die Schülerinnen und Schüler des Musik-Leistungskurses eine Klausur durch eine praktische Arbeit ersetzen. Wie sich diese anhören können, zeigten den Zuhörern exemplarisch zwei Schülerinnen.  Den Anfang machte Celine Schönberner, gefolgt von Aylin Ormanli.

Celine
Celine Schönberger singt Johannes Brahms „Wiegenlied“ op.49 Nr.4

Aylin
Aylin Ormanli gibt Franz Schuberts „Liebhaber in allen Gestalten“ zum Besten.

 

Den Schlussakkord setze die Schulband mit drei modernen Pop-Songs:
Schulband
„Shape of you“ (Ed Sheeran),
„Counting Stars“ (One Republic)
„Mercy“ (Shawn Mendes)

Großes Finale:
Akteure

 

Vegane Brownies

Wem von uns gelüstet es nicht ab und zu mal nach etwas Schokolade ?

Genau, Niemandem! Weshalb ich heute ein veganes Brownie Rezept für euch habe, falls mal wieder der Kleine oder doch etwas größere Schokoladen Heißhunger kommt.

Ihr benötigt:

  • Eine Banane
  • 60gr Mandelmehl
  • 70gr Dinkelmehl
  • 2 Eßl. Back Kakao
  • 1 Tl. Backpulver
  • 15ml Flüssigsüße
  • 150ml Sojamilch
  • (Eine 20×20 cm große Backform)

 

Zunächst müsst ihr die Banane mit einer Gabel zerquetschen, um anschließend die anderen feuchten Zutaten hinzugeben zu können. Im Anschluss die trockenen Zutaten langsam beifügen und stetig mit einem Schneebesen die Masse zu einem Glatten Teig verrühren. Ist der Teig gut verrührt, muss dieser nur noch in einer eingefetteten Backform für etwa 30 Minuten bei 165 Grad Umluft in den Backofen. Nach dem Backen in mundgerechte Stücke schneiden und am besten noch warm genießen.

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